Wissenschaftlich fundiert, praxisnah aufbereitet – und auf Ihren Kontext zugeschnitten.
Mental Load
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Care-Politik
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Demokratie
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Care-Arbeit
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Unconscious Bias
Mental Load ✳︎ Care-Politik ✳︎ Demokratie ✳︎ Care-Arbeit ✳︎ Unconscious Bias
Vorträge & Keynotes
Ein Vortrag ist der beste Einstieg, wenn Sie ein Thema erst einmal auf die Agenda setzen wollen – bei einer Tagung, einem internen Aktionstag oder als Impuls für die Führungsebene.
Ich übersetze komplexe Zusammenhänge aus Politik, Ökonomie und Geschlechterforschung in ein Bild, das hängen bleibt, und verbinde wissenschaftliche Fundierung mit Beispielen aus der Lebens- und Arbeitsrealität Ihres Publikums.
Aus über 150 Veranstaltungen weiß ich: Menschen ändern ihren Blick nicht, weil man sie belehrt, sondern weil sie plötzlich etwas verstehen, das vorher unsichtbar war. Dauer und Zuschnitt stimme ich auf Ihren Anlass ab.
Workshops
Workshops gehen tiefer und arbeiten mit der Gruppe statt vor ihr. Hier geht es nicht nur um neue Perspektiven, sondern um konkrete Muster im eigenen Team, in der eigenen Führung, im eigenen Alltag – und um die Frage, was sich davon verändern lässt.
Formate reichen vom halben Tag bis zur mehrteiligen Reihe, je nachdem, ob Sie sensibilisieren, qualifizieren oder einen echten Kulturprozess anstoßen wollen.
Buchbar zu den Themen Vereinbarkeit und Arbeitskultur, Mental Load und Equal Care sowie machts- und gendersensibler Führung und Beratung.
Qualifizierung
Für alle, die selbst mit diesen Themen arbeiten, gibt es vertiefende Qualifizierungsangebote mit eigenen Terminen und Inhalten:
– Männlichkeit im Wandel – Tagesseminar zur Sensibilisierung für eine carefreundliche Arbeitskultur
– Equal Care Workshops professionell gestalten – für Coaches und Trainer:innen, die selbst Workshops anbieten
– Genderkompetenz in Therapie und Beratung – für Beratende, Therapeut:innen und Führungskräfte
Details und Termine finden Sie auf den jeweiligen Seiten.
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Care-Arbeit endet nicht an der Bürotür. Wer privat Verantwortung trägt, bringt diese mentale Last mit zur Arbeit – und könnte seine Energie und Konzentration gezielter einsetzen, wenn diese Sorgeverantwortung anerkannt würde. Dieser Vortrag zeigt, wie Unternehmen eine Arbeitskultur schaffen, die private Sorgeverantwortung nicht ignoriert, sondern wertschätzt. Statt „Work first“ geht es um realistische Erwartungen, klare Zuständigkeiten und Respekt. Wo Mental Load geteilt wird und Care-Belastung Thema sein darf, steigen Motivation, Bindung und Leistungsfähigkeit. Caring Companies sind nicht nur familienfreundlich – sie sind zukunftsfähig.
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Dauerverfügbarkeit, emotionale Verantwortung und Unsichtbarkeit der eigenen Leistung führen bei Sorgearbeitenden häufig zu Erschöpfung. In diesem Vortrag zeigt Jo Lücke, wie ungleiche Care-Verteilung Burn-out-Risiken verstärkt – im Privaten wie im Beruf. Mit fundierten Erkenntnissen und praktischen Ansätzen erklärt sie, wie Equal Care zur Ressource für Gesundheit wird: durch gemeinsame Verantwortung, Grenzen und strukturelle Entlastung. Für mehr Energie statt Überforderung.
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Unbewusste Erwartungen beeinflussen, wem Verantwortung zugetraut wird – und wem nicht. Der Vortrag macht sichtbar, wie Bias Entscheidungen prägt: in Meetings, bei Beförderungen und in Teamprozessen. Jo Lücke zeigt Strategien für faire Beurteilung, klare Kommunikation und Führung ohne Stereotype. Wer Bias erkennt, schafft echte Chancengerechtigkeit und nutzt Potenziale im Team. Eine Einladung zu Führung, die sieht, statt zu vermuten.
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Mental Load ist nicht einfach ein privates Organisationsproblem, sondern das Ergebnis von Rollenbildern und sozialer Prägung. Das ständige Mitdenken, Planen und Organisieren landet nach wie vor vor allem bei Frauen – und sorgt dafür, dass Ungleichheit im Alltag wie im Job bestehen bleibt. Der Vortrag zeigt, wie Mental Load als gesellschaftliches Thema verstanden werden kann: von kulturellen Erwartungen bis hin zu Strukturen, die Verantwortung unausgesprochen auf bestimmte Personen abladen. Gleichzeitig geht es darum, wie wir vom Erkennen ins praktische Tun kommen. Jo Lücke stellt hierzu praktische und gut anwendbare Methoden vor, um unsichtbare Zuständigkeiten verhandelbar zu machen. Die Teilnehmenden bekommen alltagstaugliche Strategien für Zuhause und für Teams, um Überlastung zu reduzieren, eigene Werte zu priorisieren und gemeinsame Verantwortung zu leben.
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In diesem Vortrag gewinnen Therapeut*innen, Berater*innen und psychosoziale Fachpersonen einen praxisorientierten Einblick in die Vorteile gendersensibler Beratung und lernen, wie patriarchale Prägungen, Geschlechterrollen und Machtverhältnisse Lebens- und Beziehungsdynamiken beeinflussen. Anhand konkreter Beispiele aus Beratungs- und Therapiekontexten wird dargestellt, wie typische Rolle- und Beziehungsmuster erkannt und reflektiert werden können, wie eigene Biases sichtbar werden und wie genderkompetente Fragestellungen die professionelle Begleitung bereichern können. Der Vortrag vermittelt theoretische Grundlagen zur Sozialisation und strukturellen Einflüssen sowie anwendbare Tools zur unmittelbaren Integration in die eigene Praxis.
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Wer pflegt, kümmert sich, organisiert – hat oft keine Zeit für anderes. Jo Lücke zeigt in ihrem Vortrag, wie Sorgearbeit nicht nur die private Lebensgestaltung prägt, sondern politische Teilhabe und demokratische Mitbestimmung strukturell erschwert. Während die Gesellschaft auf unbezahlte Fürsorge angewiesen ist, werden die Menschen, die sie leisten, systematisch abgehängt. Mit klarer Analyse, anschaulichen Beispielen und gesellschaftspolitischer Tiefe entwirft dieser Vortrag ein neues Verständnis von Demokratie, das Zeitgerechtigkeit und Fürsorge in den Mittelpunkt stellt. Ein Aufruf, politische Systeme endlich care-kompatibel zu gestalten.
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Wenn vermeintliche „Unfähigkeit“ dazu führt, dass andere Aufgaben dauerhaft übernehmen, steckt dahinter oft mehr als Chaos: Weaponized Incompetence. Der Vortrag zeigt, wie fehlende Zuständigkeit, Bequemlichkeit oder erlernte Hilflosigkeit Lasten verschieben – besonders in heterosexuellen Beziehungen. Humorvoll, klar und lösungsorientiert vermittelt Jo Lücke Strategien, Verantwortung fair zu verteilen und ungleiche Muster aufzubrechen. Für echte Partnerschaft statt „Kannst du das nicht einfach kurz machen?“
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Annahmen darüber, wie Kompetenz „aussieht“, beeinflussen unseren Blick – selbst bei Faktenlage. Der Vortrag zeigt, wie unbewusste Stereotype berufliche Chancen einschränken und wie Betroffene diese Situationen erleben. Jo Lücke erklärt, wie Sprache, Routinen und Entscheidungswege Bias verstärken – und wie Organisationen bewusst gegensteuern können. Klar, alltagsnah und empowernd: Für Arbeitskulturen, die Menschen nach Fähigkeiten beurteilen, nicht nach Erwartungen.
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Unbezahlte Sorgearbeit hält Gesellschaft und Wirtschaft am Laufen – und bleibt trotzdem unsichtbar. Der Vortrag erzählt von der Gründung der Liga für unbezahlte Arbeit und ihrem Einsatz für politische Anerkennung von Care. Jo Lücke zeigt, warum Care-Arbeit nicht „privat“ ist, sondern eine gesellschaftliche Ressource, die Rechte, Absicherung und Mitsprache braucht. Ein Blick hinter die Kulissen eines neuen, mutigen Ansatzes: Care als politische Bewegung.
Beispiele
„Menschen ändern ihren Blick nicht, weil man sie belehrt – sondern weil sie plötzlich etwas verstehen."
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